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Unsere Geschichte 2018-06-01T16:04:18+00:00

Unsere Geschichte

Der Musikverein Erzingen wurde am 28. November 1925 gegründet.

Der Betrag von 480.- DM wurde dem Verein von Johannes Wahrenberger als Darlehen zum Kauf von Instrumenten zur Verfügung gestellt.
Dirigent Jakob Kiefer hat wesentlich zur Vereinsgründung beigetragen, nachdem ihn Alois Hahn aus Dotternhausen mit den Grundlagen der Blasmusik vertraut gemacht hat.
Seine Werkstatt diente in der Gründungszeit nicht nur der Holzbearbeitung, sondern auch als Probelokal zur Formung von schönen Tönen.

Der erste Auftritt des Musikvereins war am 14. Februar 1926 bei einer Tanzveranstaltung im Gasthaus Germania in Erzingen.
Der Kassier konnte dank gutem Zustroms an diesem Abend 15.- DM Einnahmen in seiner Kasse verbuchen.
Bei den folgenden Auftritten konnte der Musikverein immer wieder auf Verstärkung aus dem benachbarten Dotternhausen zählen. Besonders hervorzuheben wäre dabei die tatkräftige Unterstützung von Alfred Hahn.

Der zweite Weltkrieg forderte dann auch vom Musikverein Erzingen seinen Tribut.
Gottlob Göhring und Eugen Herter durften nicht mehr in die Heimat zurückkehren und Ernst Göhring verstarb 1950 an den Folgen des Kriegsleids.
Ab 1950 wurde es trotz Bemühens um den Musikverein still und die musikalische Arbeit wurde nach und nach eingestellt.

Gründungsmitglieder

  • Jakob Kiefer
  • Eugen Erhart
  • Hermann Haller
  • Eugen Herter
  • Gottlob Göhring
  • Hugo Erhart
  • Martin Herter
  • Jakob Kiefer (Dirigent)
  • Christian Wahrenberger (Kassier)
  • Johannes Wahrenberger (Vorstand)

Dirigenten

  • 1925 – 1950 Jakob Kiefer
  • 1964 – 1971 Heinz Müller
  • 1971 – 1980 Fritz Kiefer
  • 1980 – 1983 Walter Boschatzke
  • 1983 – 1986 Hermann Freivogel
  • 1986 – 2007 Helmut Kiefer (Ehrendirigent)
  • 2007 – 2011 Stefan Kiefer
  • 2011 – 2013 Markus Biche
  • 2014 – 2015 Michael Bach
  • 2015 – heute Attila Hepp

Wiedererweckung des Musikvereins

In den Herzen vieler Bewohner der Gemeinde, schlummerte der Gedanke nach Wiedererweckung des Musikvereins.
Viele von den ehemaligen Mitglieder der aufgelösten Kapelle waren bereit, sich der Blasmusik zu widmen. Doch erst als mit Heinz Müller ein aktiver Musiker nach Erzingen heiratete und sich in die Bemühungen einschaltete, nahm der Plan feste Formen an.

Zusammen mit Ernst Göhring lud er alle an einer Neugründung des Musikvereins Interessierten am 6. Januar 1964 zu einer Aussprache in das Gasthaus Germania ein.
Der Einladung wurde zahlreich folge geleistet. Dies zeigte, dass eine Neugründung zu verwirklichen war.

Paul Sturm, der sich bereiterklärte, die Geschäfte des Vorstandes zu übernehmen, nahm nun die weitere Planung in die Hand.
Zunächst wurden die noch vorhandenen Musikinstrumente erfasst.
Es erwies sich, dass alle dringend eine Überholung nötig hatten.
Zur Finanzierung übernahm der zukünftige Musikverein von der Spada eine Dreschmaschine, die demontiert und als Schrott verkauft wurde.

Inzwischen war auch der künftige Dirigent Heinz Müller nicht untätig gewesen.
Er bereitete die Wiederaufnahme der musikalischen Arbeit mit größter Sorgfalt vor, denn den späteren aktiven Bläsern musste zuerst die nötigen theoretischen Kenntnisse vermittelt werden.
Max Fuoß stellte dem Verein sein Nebenzimmer zur Abhaltung der Proben zur Verfügung.
Anfang März trafen die instand gesetzten Instrumente ein und ermöglichten die erste Musikprobe.

Die Kapelle arbeitete von nun an hart, um sich möglichst bald der Gemeinde vorstellen zu können.
Wertvolle Impulse erhielt die Kapelle nicht nur von ihrem Dirigenten, sondern auch von dessen Vater, Erich Müller, dem Dirigenten des Musikvereins Engstlatt.
Er leitete in der Gründungszeit des Vereins einige Proben und konnte aufgrund seiner großen Erfahrung den Bläsern manch wichtigen Hinweis geben.
Der erste öffentliche Auftritt erfolgte am Ostersonntag, im Jahr 1964, in der hiesigen Kirche.
Bei diesem Auftritt wurde der Verein durch einige Musiker aus Engstlatt unterstützt. Um den Verein offiziell ins Leben zu rufen, wurde am 4. April 1964 eine Gründungsversammlung einberufen.